Reisen


Reisetagebücher

Im Lauf der Zeit haben mein Mann Richard und ich einige Reisen unternommen aber erst ab 2010, als wir zum ersten Mal Kuba besuchten, habe ich damit begonnen, die Reisen zu dokumentieren. Es sind sehr subjektive, eigenwillige Reiseberichte, manchmal in der Form von Reisetagebüchern und manchmal als Berichte. Manche sind länger ausgefallen, andere wiederum sehr kurz; einige bestehen nur aus Bildersammlungen.

Es gibt mehrere Berichte, die ich auf www.gay-reiseforum.de veröffentlichte, und die ich nun auch hier abgelegt habe.

Besonders angetan hat es uns Kuba, und das aus unterschiedlichen Gründen. Zuallererst ist es die nicht an materielle Werte ausgerichtete Lebensfreude der Menschen dort, es ist ihre muskulöse, lebensbejahende Seele, die Widerstandskraft gegen die Unbillen des Alltags. Dann ist es die literarische Bedeutung Kubas, eingebettet in seine geschichtliche Bedeutung. Wir waren dort, wo Hemingway war und wo Reinaldo Arenas im Licht einer Parklaterne seine Geschichten schrieb. Kubas Boden ist durchdrungen von Geschichte und Geschichten und es ist, das ist einfach so, durchdrungen von Sex, Erotik und Tanz.

Gründe genug, finde ich, dort immer wieder hinzureisen.

Ein weiterer Reisebericht über meine Reise mit Michael nach Italien kommt, noch, da muss ich aber erst den Text aus der Ulyssesapp herauskitzeln. Fotos gibt es jede Menge, aber um den Text wäre es schade.

... draußen auf Booten zu sein, in Sätteln zu sitzen, zu beobachten, wie Schnee kommt, zu beobachten, wie er verschwindet, Regen auf einem Zelt zu hören, zu wissen, wo ich finden kann, was ich will.

Ernest Hemingway